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		<title>Enrico Stange, MdL</title>
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		<description>Neuigkeiten von Enrico Stange</description>
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			<title>Enrico Stange, MdL</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 20:09:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>„Gedenken setzt Wissen voraus!“- Veranstaltung anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus</title>
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			<description>Am Freitag findet anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Am Freitag findet anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus eine Veranstaltung der Deutschen Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und des Friedenszentrums Leipzig in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen unter Schirmherrschaft der Fraktion DIE LINKE. im Sächsischen Landtag statt. An der Veranstaltung mit insgesamt 350 SchülerInnen aus Wurzen, Leipzig, Groitzsch nehmen auf Initiative des Bornaer Landtagsabgeordneten, Enrico Stange (DIE LINKE) auch knapp 40 SchülerInnen aus Borna und Geithain teil.</b><br /><br />Das Friedenszentrum Leipzig hatte außerdem unter dem Motto „Kleines Bildungspaket, ganz groß“ zu Spenden aufgerufen. Mittelpunkt der Veranstaltung ist die Übergabe von Klassensätzen des Buches „Er war doch nur ein neunjähriger Junge: Hans Richard Levy“ an Schulen aus Leipzig und dem Leipziger Umland. Die mit den eingegangenen Spenden finanzierten Klassensätze zur Nutzung im Unterricht werden ebenfalls am Freitag im Rahmen eines Kinobesuchs im UT Connewitz übergeben. Zusammen mit den Autoren des Buches, aber auch Filmemachern, Zeitzeugen des Holocaust und dem Träger des Leipziger Friedenspreises, Stephan Bosch (Abschiebehaftgruppe Leipzig) wird der LINKEN-Abgeordnete Stange die Veranstaltung begleiten und im Anschluss die gespendeten Klassensätze übergeben.<br /><br />Das Buch greift das Thema der Kindertransporte 1938/39 nach England auf. Es erzählt die Geschichte von Hans Richard Levy, der 1939 mit einem solchen Transport emigrierte, und seiner Familie. Es beschäftigt sich darüber hinaus in Ansätzen mit der lokalen Geschichte jener Kindertransporte.<br /><br />Stange: <i>„Diese Initiative liegt mir sehr am Herzen. Gerade vor dem Hintergrund der aufgedeckten Neonazi-Terrorzelle ist es überaus wichtig, dieses Thema ständig in den Focus junger Menschen zu rücken und sie für die Gefahren rechten Gedankenguts zu sensibilisieren. Ich freue mich, dass ich die Jugendlichen auch auf diese Weise unterstützen kann. Deshalb stelle ich die beiden Klassensätze des Buches den SchülerInnen in Borna und Geithain gern zur Verfügung.“</i>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Im Wahlkreis</category>
			<category>Sachsen</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 20:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Das Schicksal der Opfer darf nicht in Vergessenheit geraten</title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=526&#38;cHash=a2066a87e8785ace2f43acf086238f6a</link>
			<description>Gemeinsamer Aufruf der Landtagsabgeordneten Miro Jennerjahn, Petra Köpping, Enrico Stange,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top:0cm"><b>Gemeinsamer Aufruf der Landtagsabgeordneten&nbsp;<b>Miro Jennerjahn, Petra Köpping, Enrico Stange, Heike Werner</b>&nbsp;zum 27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus:&nbsp;</b></p>
<p style="margin-top:0cm">Seit 1996 wird in der  Bundesrepublik Deutschland am 27. Januar offiziell der Opfer des  Nationalsozialismus gedacht. An diesem Datum wurde im Jahre 1945 das  nationalsozialistische Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die  Soldaten der Roten Armee befreit.</p>
„Wir, die regionalen Abgeordneten des sächsischen  Landtages von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, SPD und DIE LINKE wollen durch  unseren gemeinsamen Aufruf der Bevölkerung verdeutlichen, wie wichtig  uns dieses Gedenken ist, auch wenn wir im&nbsp;normalen Tagesgeschäft  parteiübergreifend nicht immer einer Meinung sind. Ein Gedenktag wie der  27. Januar fordert uns viel ab. Denn er zwingt uns immer wieder dazu,  zurück zu blicken und zu erkennen, was nie wieder geschehen darf.  Darüber seien sich die Abgeordneten der demokratischen Parteien einig.  Mit Beharrlichkeit und mit Hilfe der Bevölkerung können wir verhindern,  dass rechtsextremistisches Gedankengut wieder Einzug in die Köpfe hält. 
Wir betrachten es als politische und  gesellschaftliche Herausforderung, die aktuelle Auseinandersetzung mit  dem rechten Terror und der Aufklärung der Verbrechen des NSU nicht auf  sich beruhen zu lassen. Es geht darum, eine Form öffentlicher  Auseinandersetzung zu finden, die die gesellschaftliche Komplexität des  Themas betont.“&nbsp;&nbsp; 
Neben der zentralen Feier zum Holocaust-Gedenktag in  Dresden wird es auch im Landkreis Leipzig, beispielsweise in  Markkleeberg und Flößberg Lesungen und Kranzniederlegungen geben. Den  unterzeichnenden Abgeordneten ist es ein besonderes Anliegen, die  Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Leipzig und überall in Sachsen an  die Wichtigkeit dieses Gedenktages zu erinnern und sie zur regen  Teilnahme aufzufordern. 
<b>Veranstaltungen u.a.:</b> 
<i>Markkleeberg:&nbsp;</i> 
Westphalsches Haus: 14 Uhr Gedenkfeier<br />Equipagenweg: 15.15 Uhr Kranzniederlegung 
<i>Flößberg:</i> 
Häftlingsfriedhof im Großen Fürstenholz, 15.30 Uhr Gedenkveranstaltung]]></content:encoded>
			<category>Im Wahlkreis</category>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 20:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CDU-Kreischef von Breitenbuch benötigt Intensivschulung in Demokratie</title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=525&#38;cHash=d88d5e8bd7ef27e6dd54e4d6c8e98159</link>
			<description>Zur Presseverlautbarung des CDU-Kreischefs Breitenbuch vom 10.01.2012 unter der Überschrift:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Zur Presseverlautbarung des CDU-Kreischefs Breitenbuch vom 10.01.2012 unter der Überschrift: „Demokratieerklärung – CDU-Kreischef: Kein Geld für Extremisten“ erklären das Mitglied des Sächsischen Landtages Enrico Stange (Die Linke) und der Kreisvorsitzende der Partei DIE LINKE:<br /></b><br />„Dass CDU-Kreischef Breitenbuch die sogenannte Demokratieerklärung gut finden muss, liegt in der Natur der CDU-Selbstherrlichkeit in Sachsen. Dass er dabei die massive Kritik einer Vielzahl Vereine und Initiativen sowie die kritische gutachterliche Sicht des Juristischen Dienstes des Sächsischen Landtages unbeachtet beiseite schiebt, ist haarsträubend. Sie alle haben ein solches Gesinnungsbekenntnis als untauglich zurückgewiesen. Wenn es um die Grundhaltung zu den Werten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung geht, müssten in erster Linie die Handlungen der Vereine und Initiativen betrachtet werden. Herrn Breitenbuch ist das Studium der Begründung für den 1. Preis beim Wettbewerb um den Sächsischen Intergrationspreis 2011 anzuraten, der dem Verein „Bon Courage“ durch die Sächsische Sozialministerin Claus und den Sächsischen Ausländerbeauftragten Prof. Dr. Gilo vor wenigen Wochen verliehen wurde. Mit dem Preis wurde das über 5 jährige Wirken des Vereins gegen Neonationalsozialismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit und für die Integration von MigrantInnen wie AsylbewerberInnen zu Recht gewürdigt. Um es mit der Bibel in Matthäus 7 zu sagen: „Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! Ins Himmelreich kommen.“ Es verbietet sich schlicht, einem Verein, dessen gut 60 Mitglieder zwischen 15 und 24 Jahren sich engagiert um jene kümmern, die in schier unendlichen Asylverfahren – so wie es Herr Superintendent Weismann in der LVZ anschaulich schilderte – weder ankommen können, noch weckgeschickt werden, ein Gesinnungsbekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung abzuverlangen. Schließlich leben sie die unveräußerlichen Grundrechte, die für jeden Menschen in Deutschland gelten, und erfüllen somit den Anspruch des Grundgesetzes tagtäglich. Und auch das Vereins-Engagement zur Schulung von mündigen Staatsbürgerinnen in ihren Rechten gegenüber dem Staat ist Ausdruck der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und des Anspruchs der Bürgerinnen auf die Beschränkung staatlicher Gewalt auf ihr ausdrücklich erlaubte Handlungen.<br />Nicht Bon Courage braucht die Belehrung, vielmehr Breitenbuch eine Intensivschulung in Demokratie. Dem Verein Bon Courage, dem Grundgesetz und der Demokratie fühlt sich die LINKE verbunden.<br />&nbsp;Wenn inhaltliche Auseinandersetzung und Sachargumentation dem Prinzip der Verdächtigungen und unwahren Behauptungen weichen, ist das Ausdruck erschreckender politischer Instinktlosigkeit oder&nbsp; bewusster Diffamierung eines engagierten Vereins. Warum Breitenbuch bezweifelt, dasss„Bon Courage“ ein Bornaer Verein ist, ist kaum zu erklären. Jedenfalls ist es Zeugnis seiner Unkenntnis. Allein ein Besuch der öffentlichen Gesamtmitgliederversammlung am vergangenen Sonntag hätte Breitenbuch diese Blöße erspart. Der Verein hat neuen Vorstand gewählt und seine Projekte für 2012 besprochen. <br />Wir bedauern den Unwillen, die tatsächliche Arbeit des Vereins und seine Erfolge zur Kenntnis nehmen zu wollen.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Im Wahlkreis</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 13:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grundzentren ohne Boden</title>
			<link>http://www.neues-deutschland.de/artikel/213697.grundzentren-ohne-boden.html</link>
			<description>Sachsen LINKE will bessere Daseinsvorsorge und Grenzüberschreitungen bei Landesentwicklung.
In...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Soziales</category>
			<category>Sachsen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>VCD zum Radio-Auftritt von Sachsens Verkehrsminister: Morlok verkennt die Zusammenhänge im Nahverkehr</title>
			<link>http://www.l-iz.de/Wirtschaft/Mobilit%C3%A4t/2011/12/VCD-zum-Radio-Auftritt-von-Sachsens-Verkehrsminister-Morlok-40189.html</link>
			<description>Der sächsische Schienenpersonennahverkehr (SPNV) befindet sich in einer kritischen Lage. Das spüren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Verkehrspolitik</category>
			<category>Sachsen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sicherung der Daseinsvorsorge im Landesentwicklungsplan und in der Landesentwicklungspolitik als Gebot der Zukunft für Sachsen</title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=522&#38;cHash=d6896dbbc78830e954538830c5ccccb7</link>
			<description>Die Landesregierung wird in Kürze den Entwurf des  Landesentwicklungsplanes zur Anhörung freigeben....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Die Landesregierung wird in Kürze den Entwurf des  Landesentwicklungsplanes zur Anhörung freigeben. Die Basis hierfür  bilden die Eckpunkte des sächsischen Innenministeriums vom März 2010 und  der Landesentwicklungsbericht vom September 2011.</b><br /><br />Die  Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag erwartet hiernach einen Bedarf  der Korrektur und des Umdenkens, um in Sachsen zukünftig gleichwertige  Lebensverhältnisse, Barrierefreiheit und zumutbaren Zugang zu Strukturen  der Daseinsvorsorge in allen Landesteilen zu ermöglichen. Dabei ist  sich die Fraktion DIE LINKE der soziökonomischen Rahmenbedingungen sehr  wohl bewusst und stellt sich mit ihren Vorstellungen zur Fortschreibung  des Landesentwicklungsplans sowie zur Landesentwicklungspolitik dem  Spannungsfeld aus Daseinsvorsorgesicherung, demografischem Wandel und  finanzpolitischen Weichenstellungen in Europa, Bund und Land. <br /><br /><b>Daseinsvorsorge zur Stärkung des ländlichen Raumes sichern </b><br /><br />Aus  Sicht der Staatsregierung hat sich das Zentrale-Orte-Konzept im  dreistufigen System zur Bündelung von Einrichtungen der Daseinsvorsorge  und wirtschaftsnaher Dienstleistungen in den Versorgungs- und  Siedlungskernen der Zentralen Orte bewährt. Allerdings müssen die damit  verbundene Beschreibung und Festlegung sogenannter Ausstattungsmerkmale  und Erreichbarkeitskriterien verbindlich formuliert werden. Die bloße  Forderung „Alles für Alle überall“ geht ins Leere und wird durch DIE  LINKE ausdrücklich nicht vertreten. Wir brauchen Innovation vor Ort und  weitgehende regionale Gestaltungsspielräume.<br /><br />Im Rahmen der  Weiterentwicklung und „Anpassung“ des „Zentrale-Orte- Konzeptes“ ist vor  allem eine Erosion der sogenannten Grundzentren zu befürchten – wie in  anderen, ebenso von den Auswirkungen des demografischen Wandels  betroffenen ostdeutschen Bundesländern. Daher verfolgt die Fraktion DIE  LINKE zur Sicherung gleichwertiger Verhältnisse für die  Siedlungsstrukturen und Verflechtungsräume Sachsens folgende Ansätze: 
<div class="indent">Die derzeitigen Kriterien für Ober-, Mittel- und  Grundzentren im Landesentwicklungsplan sind dringend zu überarbeiten. In  Sachsen leben aktuell knapp 25% der Bevölkerung nicht in zentralen  Örtlichkeiten. Die „Ankerfunktion“ dieser Zentralen Orte sollte dazu  dienen, die technischen und sozialen Infrastrukturen dort zur Verfügung  zu stellen, wo sie auch gebraucht werden bzw. in zumutbarer Entfernung  und unter Berücksichtigung der umweltbewussten Mobilität aller  Bevölkerungsgruppen einen gleichberechtigten und diskriminierungsfreien  Zugang zu diesen sicherzustellen.&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Grundzentrale Versorgungsräume sind geeignet, im ländlichen Raum  Daseinsvorsorge zu gewährleisten, und bieten eine Chance der  bedarfsgerechten Verteilung oder Erreichbarkeit der Angebote in den  Gemeinden des Gemeindlichen Versorgungsraumes. Das bedarf einer  funktionierenden interkommunalen Abstimmung.&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Zu den zentralen Bereichen der sozialen und technischen  Daseinsvorsorge zählen: Schul-, Aus- und Weiterbildung, Kinderbetreuung,  Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe/-pflege, Gesundheit, Kultur und  Sport, Ver- und Entsorgung, öffentliche Sicherheit und -ordnung,  Verkehr/Mobilität, Kommunikation sowie Handel/Dienstleistungen. Zur  Stärkung des ländlichen Raums und zur Sicherung gleichwertiger  Lebensverhältnisse auch im ländlichen Raum müssen aus Sicht der Fraktion  DIE LINKE in diesen Bereichen beispielhaft folgende Aufgaben  hinterfragt werden:<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; </div>
<b>Bildung:</b>
Veränderungen von Schulorganisation in Sachsen, um kurze Wege zu  schulischen Einrichtungen sicherzustellen (z. B. Gemeinschaftsschulen,  jahrgangsübergreifender Unterricht, Außenstellenbetrieb von Schulen,  Schulverbünde, Verringerung von Mindestzügigkeiten und  Mindestklassenstärken, die Aufnahme Freier Schulen in die  Schulnetzplanung und eine landkreisübergreifende  Schulnetzplanung)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und gemeinsame  Unterrichtung von Menschen mit und ohne Behinderung (Umgestaltung  bestehender Regelschulen, Reduzierung der Zahl separierender  Förderschulen). &nbsp;&nbsp;&nbsp; 
<b>Altenhilfe:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </b>
Recht auf selbst bestimmtes Leben in vertrautem Wohnumfeld und bei  gesicherter Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – Sicherung einer  wohnungsnahen Infrastruktur (Handel, ÖPNV, medizinische Versorgung)&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
<b>Gesundheit:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </b>
Stabilisierung medizinischer Versorgung unter Berücksichtigung  demografischer Veränderungen (Erhalt der Krankenhausdichte, Öffnung&nbsp; für  den ambulanten Bereich, Medizinische Versorgungszentren, Polikliniken,  Ärztehäuser, Praxisassistenzen usw.)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Verbesserung der Erreichbarkeit medizinischer und präventiver  Angebote durch mobile Formen (Vorsorge-Busse, „Praxis auf Rädern“)&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
<b>Kommunikation:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </b>
Flächendeckender Breitbandausbau und Versorgung mit schnellem und  superschnellem Internetzugang als wesentliche Chancen der Verbesserung  der Daseinsvorsorge und der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben (z. B.  Telearbeit, Telemedizin, virtuelle Ämter, internetgestützte Bildung,  Unabhängigkeit insbesondere auch für chronisch Kranke oder Menschen mit  Behinderung). <br /><br />Angesichts der demografischen Entwicklungen und  der rechtlichen Verbindlichkeit der UN-Behindertenrechtskonvention ist  die Herstellung umfassender Barrierefreiheit in Sachsen im baulichen,  räumlichen, kommunikativen und mobilen Bereich eine grundlegende  Herausforderung, die als Querschnittsaufgabe im Landesentwicklungsplan  verankert werden muss. <br /><br /><b>Global denken, lokal handeln: Sozial, regional gesteuert und verantwortungsbewusst </b><br /><br />Als  Glokalisierung wird die Verbindung und das Nebeneinander des  vieldimensionalen Prozesses der Globalisierung und seiner lokalen bzw.  regionalen Auswirkungen und Zusammenhänge bezeichnet. Damit wird ein  bewusster und innovativer Umgang mit den Risiken und den Chancen der  Globalisierung beschrieben, denn alles, was sich auf der Welt abspielt,  ist von lokal-regionaler und gleichzeitig von global-überregionaler  Bedeutung. Glokalisierung verbindet weltweites Agieren mit der Bewahrung  der eigenen, regionalen Identität, dem Erkennen und (Wieder)Schätzen  eigener Stärken und Potenziale. Nachfolgend werden ausgewählte  notwendige Entwicklungen aufgezeigt:<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
<div class="indent">Grenzüberschreitende Netzwerke mit den  Nachbarstaaten Tschechien und Polen im Länderdreieck zur Arbeit zum  Beispiel an Fragestellungen im Energie-, Umwelt-, Gesundheits- und  Sicherheitsbereich, Katastrophenschutz&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Trilaterale Staatsvereinbarungen zwischen Sachsen, Sachsen-Anhalt und  Thüringen zur Landesentwicklungsplanung, zum Angleichen der  Behördenstrukturen in den Ländern bis hin zur vertieften Zusammenarbeit  über gemeinsame Verwaltungen sowie gemeinsame Raumordnungspolitik an der  Schnittstelle der drei Länder&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Gesicherte Förderung der „Lausitzregion“ durch bilaterale Staatsverträge zwischen Sachsen und Brandenburg&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Städteverbund der Mitteldeutschen Metropolregion einschließlich der  Gemeinden in den Verdichtungs- und Verflechtungsräumen funktionsteilig  und organisatorisch grundlegend weiter entwickeln&nbsp;&nbsp; 
Förderung von Initiativen zur Herausbildung von regionalen und  selbstorganisierten Verantwortungsgemeinschaften und interkommunalen  Kooperationen insbesondere in peripheren Regionen durch Erweiterung der  regionalen Gestaltungsspielräume&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Stärkung interkommunaler Kooperationen – bei ausreichender  Mittelausstattung und Handlungsspielräumen – als „regionale  Verantwortungsgemeinschaften“ zur gemeinsamen Wahrnehmung und  Bearbeitung von anstehenden Aufgaben&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Stärkung der regionalen Planungsverbände als funktionierende Foren  der Zusammenarbeit und Beratung insbesondere bei überörtlichen  Problemlagen </div>

<b>Vorrang für umweltverträgliche Mobilität festschreiben </b><br /><br />Individuelle  Bedürfnisse nach Mobilität werden derzeit in zu großem Umfang durch  motorisierten Individualverkehr (MIV) gedeckt. Güterverkehre erfolgen in  zu großem Umfang auf der Straße. Perspektivisch steigende  Kraftstoffkosten für den motorisierten Verkehr stärken hingegen die  Attraktivität der Mobilität im Umweltverbund, wobei nachfrageorientierte  Angebote im ÖPNV zur Verfügung stehen und infrastrukturelle  Voraussetzungen für den Rad- und Fußverkehr gegeben sein müssen. <br /><br />Bundesweit  werden als Hauptgründe für die Zunahme des Verkehrs das künftige  Wirtschaftswachstum mit überproportional anwachsenden Fernverkehren bzw.  Fahrweiten und die steigende Individualmotorisierung insbesondere auch  durch Zunahme des Freizeitverkehrs gesehen. Allerdings hat der Osten der  Bundesrepublik grundsätzlich mit Stagnation und Verringerung des  Verkehrsaufkommens zu rechnen. <br /><br />Gleichzeitig sinkt bundesweit bei  der Verkehrsmittelwahl (Modal Split) der Anteil von Rad- und Fußverkehr  sowie der Anteil des öffentlichen Straßenpersonenverkehrs, der Anteil  des motorisierten Individualverkehrs steigt auf 85%, der Anteil des  Eisenbahnverkehrs steigt ebenfalls leicht, bewegt sich jedoch mit einem  Anteil von 3% auf deutlich niedrigerem Niveau. <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
<div class="indent">Angesichts „veränderter Mobilitätserfordernisse“  aufgrund gestiegener Umweltqualitätsziele (Luftverbesserung,  Lärmreduzierung, Senkung des Flächenverbrauchs, Minderung der  Treibhausgasemissionen), absehbar steigender Kraftstoffpreise, Aspekten  der Umweltgerechtigkeit sowie zur Senkung von Opferzahlen des  Straßenverkehrs sind der Umweltverbund im Personenverkehr und die  umweltfreundliche Beförderung von Gütern zu stärken. <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Der Güter-Schwerverkehrsanteil am gesamten Straßenverkehr ist  jährlich um den Betrag von 0,1% des heutigen Standes zuungunsten der  Beförderung auf der Straße (und zugunsten der Beförderung auf der  Schiene) bis zum Jahr 2023 zu verschieben. Geeignete Maßnahmen hierfür  sind u. a. Nachtfahrverbote für LKW. </div>
<br /><b>Übergang in das Zeitalter der regenerativen Energien konsequent vollziehen </b><br /><br />Erneuerbare  Energien werden vor dem Hintergrund der Umweltschäden infolge des  Abbaus der Braunkohle in Sachsen (Grundwasseranstieg, enorme Eisen- und  Sulfatbelastung des Wassers) sowie der Aufgaben beim Klimaschutz (64%  der CO2-Emissionen in Sachsen aus Großfeuerungsanlagen) eine strategisch  bedeutende Rolle für eine sichere zukünftige Energieversorgung haben.  Daher sollten folgende Ziele umgesetzt und Maßnahmen ergriffen werden:<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
<div class="indent">Bis 2020 ein Anteil von 40% erneuerbarer Energien  bei Elektrizität (Bruttostromverbrauch) und ein Anteil von 15%  erneuerbarer Energien im Bereich Wärme/Kälte&nbsp;&nbsp; 
Braunkohleausstieg bis 2040: Hierzu braucht es flankierend einen  Vertrag zum langfristig geregelten schrittweisen Ausstieg aus der  Braunkohleverstromung im Interesse aller Seiten –  Braunkohleverstromungsunternehmen, in diesem Sektor Beschäftigte,  Erneuerbare-Energien-Branche, Kommunen sowie der bundesweiten  Versorgungssicherheit –, und verlässliche Rahmenbedingungen für  Planungs- und Investitionssicherheit. </div>
<br /><b>Zur Umsetzung dieser Ziele ist der Entwurf des  Landesentwicklungsplans anzupassen und es sind die Regionalen  Planungsverbände dadurch wie folgt zu beauftragen: </b><br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
<div class="indent">Im fortzuschreibenden Landesentwicklungsplan ist  der Sachverhalt „Klimaschutz“ dringend zu erweitern sowie durch  bestimmte zu erreichende messbare Ziele zu untersetzen (Handlungsfelder  bspw. Gestaltung energieeffizienter Siedlungsstrukturen,  Erneuerbare-Energien-Ausbauziele, CO2-Reduktion, Veränderung des Modal  Split).&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Im fortzuschreibenden Landesentwicklungsplan sollen die Regionalen  Planungsverbände beauftragt werden - soweit erforderlich -,  raumordnerische Flächensicherungen vorzunehmen, um die Erreichung des  Erneuerbare-Energien-Ausbauziels in den Planungsverbandsregionen  regional angepasst sicherzustellen.&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Auf Grundlage einer qualifizierten Regionalisierung (Windhöffigkeit  und erwartbare Zahl der Volllaststunden) sind auf insgesamt mindestens  0,5% der gesamten Landesfläche Konzentrationszonen für die Erzeugung und  Nutzung von Windenergie raumordnerisch zu sichern.&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Für den schrittweisen Braunkohleausstieg bis 2040 sind keine weiteren  Braunkohletagebaue (keine Aufstellung neuer Braunkohlepläne) zur  Braunkohleverstromung zuzulassen. Weiterhin dürfen Braunkohlepläne und  Flächensicherungen nur für die ausschließliche stoffliche Nutzung der  Braunkohle aufgestellt bzw. vorgenommen werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Weitreichende Änderungen der Wasserqualität und –quantität durch  wiederansteigendes Grundwasser u.a. in Braunkohlefolgelandschaften  erfordern in Zusammenarbeit mit Regionalen Planungsverbänden eine  Beachtung in der Ausrichtung der Nutzungen der betroffenen Infrastruktur  bzw. Landschaft. <br /><br /></div>
<b>Raumordnung durch Förderpolitik sinnvoll lenken </b><br /><br />Die  „regionalen Verantwortungsgemeinschaften“ müssen in die Lage versetzt  werden, auch tatsächlich wirksam werden zu können, insbesondere durch  Unterstützung der interkommunalen Zusammenarbeit bei der Umsetzung der  Erfordernisse des Landesentwicklungsplanes und der Regionalpläne sowie  der Umsetzung der Leitbilder und Handlungsstrategien für die  Raumentwicklung.<br /><br />Dafür braucht es einerseits übergreifende,  integrierende Ansätze,&nbsp; sowie einer stärkeren Verknüpfung zwischen den  o.g. Zielen und der allgemeinen Fach-Fördermittelpolitik, weiterhin die  Ermöglichung von Regionalfonds oder revolvierenden Fonds für diese  Zwecke.<br /><br />Andererseits sollte die Einführung eines Ausgleiches für  infrastrukturelle Grundlasten im Landeshaushalt zu Gunsten der Kommunen,  gekoppelt an ein Zielerfüllungsmonitoring, geprüft werden.]]></content:encoded>
			<category>Sachsen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Landesentwicklung Sachsens aus LINKER Sicht</title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=521&#38;cHash=76105f027250d56cbf912a0a15d5fc59</link>
			<description>Die Fraktion DIE LINKE hat ein 38-seitiges Papier mit „Positionen zur Raumordnungsplanung und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Die Fraktion DIE LINKE hat ein 38-seitiges Papier mit „Positionen zur Raumordnungsplanung und Landesentwicklungspolitik in Sachsen vor dem Hintergrund der Fortschreibung des Landesentwicklungsplans (LEP) - und der Integration des Landesverkehrsplans“ erarbeitet. Damit werden Erwartungen an den künftigen Landesentwicklungsplan formuliert, die in einem 4-seitigen Papier mit Schwerpunkten zur Sicherung der Daseinsvorsorge zusammengefasst sind.<br /></b><br /><b>Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Dr. Jana Pinka:<br /></b><br />Dem Vernehmen nach wird morgen das Kabinett den Landesentwicklungsplan nach der behördeninternen Anhörung verabschieden und den Trägern öffentlicher Belange zukommen lassen.<br /><br />Nachhaltige Landesentwicklung ist ein Schlüsselthema, zu dem unsere Fraktion am Anfang der Legislaturperiode eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet hat, der Vertreterinnen und Vertreter aller Arbeitskreise angehören und die ich leite. Der Fraktionssprecher in diesem Politikbereich ist Enrico Stange, der Ihnen nachfolgend unsere Schwerpunkte vorstellen wird.<br /><br />Im Kern geht es darum, aus Ist-Analysen und absehbaren künftigen Rahmenbedingungen infolge des demografischen Wandels, der rückläufigen Finanzzuweisungen und der Einschränkung der Selbstverwaltung infolge der „Europäisierung“ für wesentliche Zweige der Daseinsvorsorge die Chancen einer offensiven, produktiven und umfassenden politischen Gestaltung im Freistaat aufzuzeigen. Beteiligung und Partizipation sind die Schlüsselbegriffe zur Lösung dieses Spannungsfeldes. Wir brauchen das staatliche Leitbild einer aktiven Bürgergesellschaft.<br /><br /><b>Enrico Stange, Sprecher für Landesentwicklung und Infrastruktur, fügt hinzu:</b><br /><br />Wohnortnahe Schulen, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen auch im ländlichen Raum flächendeckend und langfristig zu sichern ist die größte landespolitische Herausforderung der nächsten Jahrzehnte. Hierzu unterbreiten wir konkrete Vorschläge, zum Beispiel die Verringerung von Mindestklassenstärken und die Aufnahme freier Schulen in den Schulnetzplanung. Das Zentrale-Orte-Konzept der Staatsregierung ist gescheitert. Es kann nicht überall alles angeboten werden, aber Daseinsvorsorge ist nur durch dezentrale, innovative und nicht durch zentralistische, bürokratische Modelle zu gewährleisten.<br /><br />Die Vertiefung der interkommunalen Zusammenarbeit („regionale Verantwortungsgemeinschaften“), Entwicklung von grenzübergreifenden Netzwerken mit Tschechien und Polen, aber auch mit den Nachbarbundesländern Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt, der Vorrang für umweltverträgliche Mobilität und der forcierte Übergang ins Zeitalter der regenerativen Energienmüssen müssen als Ziele im Landesentwicklungsplan festgeschrieben und durch Maßnahmenbündel untersetzt werden. ]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
			<category>Sachsen</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tillich sollte Morlok auch Thema Personennahverkehr wegnehmen – Lächerlichkeitsgrad des FDP-Ministers zu hoch</title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=517&#38;cHash=f35a012746965527b36e071427b8183f</link>
			<description>Zu den überflüssigen Ratschlägen Minister Morloks an die Nahverkehrszweckverbände – verbreitet über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Zu den überflüssigen Ratschlägen Minister Morloks an die Nahverkehrszweckverbände – verbreitet über den MDR – erklärt Enrico Stange, Sprecher für Landesentwicklung und Infrastruktur der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag: </b><br /><br />FDP-Wirtschaftsminister Morlok ist für die CDU/FDP-Koalition zur Belastung geworden, das&nbsp; Amt als Vize-Regierungschef füllt er nicht aus. Stück für Stück räumen ihm Ministerpräsident Tillich, Staatskanzleichef Beermann und Finanzminister Unland seinen Ministeriumsladen aus. Die Sachsenring-Rettung war Chefsache, die Rettung von Manroland Plauen ist Sache der Staatskanzlei. Das Jobticket zur Nutzung des ÖPNV im VVO-Gebiet durch die Mitarbeiter der Ministerien wird Finanzminister Unland verhandeln. Alles von Bedeutung nimmt man ihm weg, zu Recht. Was Morlok bleibt, sind Mopedführerschein mit 15 und Giga-Liner bzw. Lang-LKW. <br /><br />Dass Morlok keine Sensibilität für ein sensibles Thema wie den straßen- und schienengebundenen ÖPNV in Sachsen aufbringt, ist bekannt. Die Nahverkehrszweckverbände haben sich in diesem Jahr mit den Folgen in Form millionenschwerer Kürzungen herumzuschlagen und diese durch Strecken- und Verbindungsreduzierungen zu kompensieren. Minister Morlok, auch für Verkehr zuständig, leitet nur ca. zwei Drittel der für den ÖPNV bestimmten Bundeszuweisungen aus Regionalisierungsmitteln an die Nahverkehrszweckverbände weiter und bürdet ihnen erhebliche Kürzungen auf. Dass er nun den schwächsten in der Maschinerie aus Bahn-Konzern, DB Infrastrukturmonopol, Bundeseigner des Bahn-Konzerns und Geldabzweigung durch die Sächsische Staatsregierung allen Ernstes Verhandlungen über Preisnachlässe mit DB Netz und DB Station und Service empfiehlt, schlägt dem Fass den Boden aus. Damit wird der Verkehrsminister zum Hindernis für Sachsens Nahverkehr. Die Verhandlungsposition des Freistaates gegenüber dem Bund, der Bahn und den anderen Bundesländern, wenn es 2014 um die Neuaufteilung der Mittel für den ÖPNV geht, wird geschwächt. <br /><br />Der FDP-Bundesvize und sächsische Fraktionsvorsitzende Holger Zastrow muss bei seinem legendenreifen Satz „Der Lächerlichkeitsgrad, den wir mittlerweile erreicht haben, verschlägt mir den Atem&quot; auch an Sven Morlok gedacht haben. Minister Morlok, noch ist er das, sollte die besinnliche Zeit der Weihnachtsfeiertage nutzen, um über seine Perspektivlosigkeit in der Sächsischen Staatsregierung sowie die Perspektivlosigkeit seiner Nahverkehrspolitik ernsthaft nachzudenken. Und zum Wohle Sachsens ist Ministerpräsident Tillich anzuraten, das Thema SPNV/ÖPNV endlich an sich zu ziehen und sowohl gegenüber dem Bund als auch gegenüber dem Bahn-Konzern Druck zum Schutze sächsischer Interessen zu machen.]]></content:encoded>
			<category>Im Wahlkreis</category>
			<category>Sachsen</category>
			<category>Verkehrspolitik</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 14:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Bahn macht Profite für Bundesetat auf Kosten Sachsens</title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=516&#38;cHash=34126b15ba579fafd9b7d9b4b01ce178</link>
			<description>Zur aktuellen Konzernpolitik der Deutschen Bahn AG gegenüber den sächsischen Aufgabenträgern beim...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Zur aktuellen Konzernpolitik der Deutschen Bahn AG gegenüber den sächsischen Aufgabenträgern beim Schienenpersonennahverkehr erklärt Enrico Stange, Sprecher für Landesentwicklung und Infrastruktur der Fraktion DIE LINKE:</b><br /><br />Dass das Bahnunternehmen DB Station und Service des Bahn-Konzerns mit einem überarbeiteten Stationspreissystem den Leipziger Hauptbahnhof zum fast teuersten Zughalt in Deutschland werden lässt, ist nicht neu. Vor Jahresfrist hatte der damalige Geschäftsführer des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) auf diese Auswirkungen des neuen Stationspreissystems hingewiesen. Und das auf Grundlage der Präsentationen von Arthur Stempel, dem Bevollmächtigten der Bahn in Sachsen. Mit der Einführung der neuen Berechnungsgrundlage durch dieses Infrastrukturunternehmen gilt nun der Grundsatz: DB Station und Service investiert in die Stationen, legt das Niveau der Investitionen fest und lässt die Nahverkehrsunternehmen zahlen. Dabei ist DB Station und Service egal, wie oft ein Zug hält, die Gesamtkosten müssen inklusive Profit reinkommen. Fraglich ist, ob der ZVNL und die regionalen Politiker die mit Inbetriebnahme des City Tunnels Leipzig auf sie zukommenden Stationspreise auf dem Schirm haben. Dabei dürfte es sich um mehrere Millionen Euro pro Jahr zusätzlich handeln.<br /><br />Letztlich zählt für Bahnchef Grube nur eines: Profit. Dass damit der Bund zwar jährlich Regionalisierungsmittel für die Organisation und Bestellung des Schienennahverkehrs in Milliardenhöhe zur Verfügung stellt, aber über diesen Weg davon jährlich 500 Millionen wieder in den Bundeshaushalt gespült werden, ficht dabei den bundeseigenen Bahn-Konzern nicht an.<br /><br />Das Tüpfelchen über dem aktuellen &quot;i&quot; der Bahn-Politik ist das Angebot der DB AG, einmal täglich eine IC-Verbindung über Leipzig bis nach Chemnitz durchzubinden. Dabei handelt es sich um ein vergiftetes Angebot. Denn der ZVNL müsste dafür jeweils eine S-Bahn entfallen lassen und soll offenbar die Bestellung des IC auch noch selbst bezahlen. Dass damit gegen den S-Bahn-Dienstleistungsvertrag (Aufgabenträger aus vier Bundesländern haben ihn geschlossen) und die entsprechende Ausschreibung für das S-Bahn-Netz verstoßen würde, ist der Bahn egal.
&nbsp;Zu einer sinnvollen Lösung muss der Bund als Bahneigner endlich aktiv werden. Die Bahn muss wieder Fernverkehre flächendeckend fahren. Das Stationspreissystem, aber auch die Investitionen in die Stationen müssen in Absprache mit den Aufgabenträgern des Schienennahverkehrs erfolgen. DB Station und Service und DB Netz muss als Infrastrukturunternehmen aus dem profitorientierten Bahnkonzern herausgelöst werden und in gemeinwohlorientierte Unternehmen überführt werden. Kostendeckung und Gewinne für nötige Investitionen sind in Ordnung, Profite für die Konzernbilanz und den Bundeshaushalt durch Infrastruktur sind ein Irrweg.]]></content:encoded>
			<category>Sachsen</category>
			<category>Verkehrspolitik</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 14:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fahrpreiserhöhung – NEIN Danke!</title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=515&#38;cHash=ad22e16482360c7a75b34338ad486367</link>
			<description>Zum Fahrplanwechsel (ab 11.Dezember 2011) werden - wie jedes Jahr - die Preise der DB-AG erhöht....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum Fahrplanwechsel (ab 11.Dezember 2011) werden - wie jedes Jahr - die Preise der DB-AG erhöht. Ein Ärgernis für alle, die regelmäßig Bahn fahren und nicht über ausreichend Einkommen verfügen. 
Die LINKE Bundestagsfraktion hat in der vergangenen Woche einen Antrag ins Plenum eingebracht (<b><link http://www.nachhaltig-links.de/index.php/bahn/deutsche-bahn-ag/912-bahnpreis>Antrag und Rede zu Protokoll</link></b>), der die Preissteigerungen seit 2003 dokumentiert, die mit über 31% doppelt so hoch wie die Inflationsrate ist und bei der BahnCard50 sogar fast 74% beträgt. und alternative Vorschläge/Forderungen formuliert.
<b>Wir fordern die Bundesregierung auf, die Bahnpreisspirale zu stoppen und dafür zu sorgen, dass die jüngste Fahrpreiserhöhung zurückgenommen wird – so lange, bis die Leistung stimmt.</b>
<b><br />Liebe Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer,</b>
finden Sie auch, dass die erneuten Preiserhöhungen bei der Deutschen Bahn AG angesichts der immer schlechteren Leistung eine Unverschämtheit sind? <br /> <br /> Dann schreiben Sie eine Protestmail an Bahnchef Grube und die Verantwortlichen in der Politik! Mit Hilfe des <b><link http://www.nachhaltig-links.de/mailer/index.php>Mailomaten</link></b> geht das innerhalb weniger Augenblicke.
<b><span style="color:#1F497D"><link http://www.nachhaltig-links.de/index.php/bahn/deutsche-bahn-ag/917-bahnpreis>Weitere Informationen zum Thema</link></span></b>
Bahnfahren wird schon wieder teurer – wie jedes Jahr. Konkret steigen die Preise zum Fahrplanwechsel in diesen Tagen um 3,9 Prozent im Fernverkehr und um 2,7 Prozent im Nahverkehr. Nimmt man alle Preiserhöhungen der letzten Jahre zusammen, ist das Ergebnis eine Ohrfeige für alle, die umweltbewusst und vernünftig reisen wollen: Seit 2003 sind die Preise fürs Bahnfahren um über 31 Prozent gestiegen – das ist doppelt so viel, wie die Inflationsrate in diesem Zeitraum (15,4 Prozent). Und die versteckten Preiserhöhungen wirken sich noch schlimmer aus.
Nun könnte man ja sagen, wenn die Bahn immer besser würde, wäre es angemessen, mehr Geld zu verlangen. Aber das Gegenteil ist der Fall: Die Preise steigen, aber der Bahnservice wird schlechter: Die Zahl der Züge nimmt ab, und immer mehr Fernverbindungen werden komplett aus dem Fahrplan gestrichen. Nur noch zwei Drittel der Fernzüge sind pünktlich. Also leider keine bessere Bahn, sondern das Gegenteil. Das muss sich ändern! Und weil die Bahn zu 100 Prozent dem Bund gehört, hat auch der Bundestag da eine Verantwortung!
<b>Wir fordern die Bundesregierung auf, die Bahnpreisspirale zu stoppen. Sorgen Sie dafür, dass die jüngste Fahrpreiserhöhung zurückgenommen wird – so lange, bis die Leistung stimmt!</b>
Wir brauchen keine Bahn-Aktien-Gesellschaft, die 2011 einen Rekordgewinn von über 2 Milliarden Euro anpeilt, wenn das zu Lasten der Qualität und zu Lasten der Bahnreisenden geht. Was wir brauchen, ist eine Bahn für die Bürgerinnen und Bürger – gut und günstig. Der Bund ist noch immer 100%iger Eigentümer der Deutschen Bahn AG und muss Verantwortung dafür übernehmen.
<b>Was tun? </b>
Protestieren Sie bei Bahnchef Grube, bei &nbsp;Verkehrsminister Ramsauer und den zuständigen Politikerinnen und Politikern im Bundestag (Mitglieder des Verkehrsausschusses) und <b><link http://www.nachhaltig-links.de/mailer/index.php _blank>schicken Sie eine Protestmail über den Mailomat</link></b>.
Weitere Informationen finden Sie im <b><link http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/079/1707940.pdf _blank>Antrag der Linksfraktion &quot;Bahnpreiserhöhung stoppen (Drs. 7940)</link></b> und in der <b><link http://www.nachhaltig-links.de/index.php/bahn/deutsche-bahn-ag/912-bahnpreis>Rede von Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin.</link></b>
<blockquote><br /><b>Für alle, denen es nicht ausreicht, eine Protestmail zu schicken, gibt es auch einen Flyer, der ausgedruckt und z.B. an Bahnhöfen in der Umgebung verteilt werden kann. Den Flyer findet Ihr hier: </b><b><link fileadmin/download/themen/verkehr/Fahrpreiserhoehung-2011.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">PDF-Download</link></b></blockquote>]]></content:encoded>
			<category>Verkehrspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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