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		<title>Enrico Stange, MdL</title>
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		<description>Neuigkeiten von Enrico Stange</description>
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			<title>Enrico Stange, MdL</title>
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		<lastBuildDate>Sat, 19 May 2012 13:24:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Münchhausen Morlok entzieht dem ÖPNV sogar Geld - Vermeintliche Wohltaten alt bzw. vom Bund finanziert</title>
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			<description>Zur Mitteilung &quot;Freistaat  investiert massiv in umweltfreundlichen Personennahverkehr /...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Zur Mitteilung &quot;Freistaat&nbsp; investiert massiv in umweltfreundlichen Personennahverkehr / Morlok: Rund 100 Mio. Euro für neue Infrastrukturmaßnahmen in 2012&quot; erklärt Enrico Stange, Sprecher für Landesentwicklung und Infrastrukturpolitik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:</b><br /><br />Da nimmt Minister Morlok den Mund mal wieder ziemlich voll und verkündet Zahlen, die von Seiten des sächsischen Landeshaushaltes bereits im Dezember 2010 verabschiedet wurden. <br /><br />Eigentlich hat er sich den Spitznamen Halbwahrheiten-Minister wohl verdient. Denn seine Behauptung, der Freistaat stelle in diesem Jahr mehr als eine halbe Mrd. Euro für den ÖPNV zur Verfügung, ist nur die eine Hälfte der Wahrheit. Der Bund stellt dem Freistaat mehr als 605 Mio. Euro für 2012 genau für diese Investitionen und den Betrieb im ÖPNV zur Verfügung. Wenn man alles zusammenrechnet, entzieht Morlok dem ÖPNV sogar Geld, um andere Dinge zu finanzieren, so auch Straßenbau. <br /><br />Münchhausen Morlok sollte also lieber offen sagen, wie viel eigenes sächsisches Geld er zur Verfügung stellt. Zudem stranguliert die von ihm genannte Investition in den City-Tunnel - auch dieses Geld ist damit dem ÖPNV-Betrieb entzogen - die ÖPNV-Aufgabenträger.<br /><br />Morlok verfährt damit wie bisher: Alte Nachrichten neu verkaufen und dabei möglichst viele Blasen aufsteigen lassen. Das ist alles andere als seriöse Politik und wird im Zuge der Revision der Regionalisierungsmittel den Freistaat und somit die Fahrgäste des ÖPNV noch teuer zu stehen kommen.]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Verkehrspolitik</category>
			<category>Sachsen</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 19 May 2012 13:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rassistischer Angriff und Sprengsatzanschlag auf Pizzeria in Geithain - Spendenaufruf des RAA Sachsen e.V.</title>
			<link>http://www.dielinke-westsachsen.de/politik/detail/article/rassistischer-angriff-und-sprengsatzanschlag-auf-pizzeria-in-geithain-spendenaufruf-des-raa-sachse.html</link>
			<description>In der Nacht zum 06.05.2012 positionierten sich ungefähr zehn Leute vor dem Geschäft eines...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Im Wahlkreis</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stange / Wehner: Barrierefreiheit kommt in den sächsischen Landesentwicklungsplan – Ergebnis Aktueller Debatte </title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=563&#38;cHash=797b0de9cc0ae544c33ff27f5628e2da</link>
			<description>Zu  den Ergebnissen der heutigen Aktuellen Debatte „Landesentwicklungsplan  ,übersieht‘ Barrieren –...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zu  den Ergebnissen der heutigen Aktuellen Debatte „Landesentwicklungsplan  ,übersieht‘ Barrieren – Staatsregierung muss nachbessern“ auf Antrag der  Fraktion DIE LINKE erklärt <b>Enrico Stange, Sprecher für Landesentwicklung und Infrastruktur</b>: 
Die  von der Linksfraktion im Sächsischen Landtag angesetzte Aktuelle  Debatte hat für eine kleine Überraschung gesorgt. Nach einer durch den  Willen der demokratischen Fraktionen getragenen Diskussion zu  Möglichkeiten, die Barrierefreiheit als fachübergreifende Zielsetzung im  Landesentwicklungsplan (LEP) zu verankern, lenkte Staatsminister Ulbig  ein und offerierte eine Kompromisslinie in der Auseinandersetzung.  Vorausgegangen war eine teils emotional geführte Debatte zu Für und  Wider der Barrierefreiheit im LEP.
Der<b> behindertenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Horst Wehner</b>, fasst die Aktuelle Debatte zusammen: 
Mit  der UN-Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland geltendes Recht  ist, muss auch Sachsen die Landesentwicklungspolitik darauf einstellen.  Es geht nicht nur um Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen. Es  geht um einen ganzheitlichen Ansatz der Barrierefreiheit für alle  Bürgerinnen und Bürger in Sachsen, für ältere und jüngere, gesunde und  gebrechliche, für Menschen mit Behinderungen, für chronisch Kranke, kurz  für alle Bevölkerungsgruppen, um die Zugänglichkeit zu baulichen und  nicht baulichen Anlagen, zu Daseinsvorsorge, ÖPNV, kulturellen und  Einrichtungen der elektronischen und Kommunikationsmedien und so weiter.  Mit der Debatte und dem Einlenken des Ministers könnte uns heute ein  Durchbruch in dieser Hinsicht gelungen sein, wenn es nun gelingt, ein  solch übergreifendes Ziel im Landesentwicklungsplan zu verankern. Wir  werden dies unterstützen.]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Sachsen</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 16:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erwiderung von MdL Enrico Stange auf die Fachregierungserklärung des Innenministers Markus Ulbig (CDU) zum Thema: &quot;Bewahren. Erneuern. Gestalten. - Stadtentwicklung im Freistaat Sachsen.&quot;  </title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=562&#38;cHash=4880e577cf70a55e1a30b8569a0f553f</link>
			<description>Es gilt das gesprochene Wort!

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Kolleginnen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es gilt das gesprochene Wort!

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die  Entwicklung unserer Städte und Gemeinden, die Gestaltung der  Wohnquartiere, der Wohnqualität ist eine gesamtgesellschaftliche  Herausforderung in einer Region, die insgesamt, wenn auch mit  Differenzierungen schrumpft und in der sich eine zunehmende  Einkommensdifferenzierung der Mietbevölkerung vollzieht, die die  Leistungsfähigkeit der Mieterinnen und Mieter auf Dauer beeinträchtigt.  Für diesen Prozess gibt es kein Vorbild und der Stadtumbau Ost ist  tatsächlich eine Erfolgsgeschichte.
Allerdings habe ich in der soeben gehaltenen Fachregierungserklärung eine Reihe von Mängeln festgestellt.
Mangel Nummer eins: 
Sehr geehrter Herr Staatsminister,
bei  31 Seiten Fachregierungserklärung kommen Sie auf gut 25 Seiten  Zustandsbeschreibung und sage und schreibe gerade mal 5 Seiten  Aufgabenerfassung. Zudem ist ein Großteil der Aufgaben nicht neu,  sondern Sie beschreiben einen sich dauerhaft gestaltenden Prozess bzw.  unerledigte Aufgaben. In der Gewichtung dieser Regierungserklärung  stimmt etwas insgesamt nicht. Von der Untergewichtung der  Aufgabenbeschreibung über die unzulängliche Betrachtung der sozialen  Dimension der Aufgabenstellungen bis hin zur schier mangelhaften  Betrachtung des eigenen Lösungsbeitrags des Freistaats bei dieser  Aufgabenstellung. Auch wenn viel vom Freistaat und seiner Leistung dabei  die Rede war, bleibt regelrecht im Dunkeln, was Sie, sehr geehrter Herr  Minister Ulbig, als Freistaat denn selbst leisten wollen. Zwischen den  Beteiligten bei Investitionsvorhaben im Stadtumbau und bei der  Gestaltung von Wohnquartieren zu vermitteln, das ist herzlich wenig.
Aber der Reihe nach.
Ihre  Feststellung, Herr Ulbig, dass nur eine Stadt im Wandel auch eine  lebendige Stadt ist, ist richtig. Dass Sie diesen Gedanken dem Titel des  am 6. Juni in Berlin auf Einladung des Bundesbauministeriums  stattfindenden Stadtumbaukongresses entlehnt haben, ist ja kaum der Rede  wert. Allerdings geht es da schon um eine weitere Perspektive. &quot;Zehn  Jahre Stadtumbau Ost: Stadtentwicklung im Wandel&quot;, so heißt der  korrekterweise.
Ich  werde jedenfalls an diesem Kongress teilnehmen. Ich hoffe, Sie werden  dort auch teilnehmen und sich nochmals Impulse holen. Anzuraten wäre  Ihnen allerdings, diese Rede dort nicht zu halten. Mag sie für die sie  tragenden Kolleginnen und Kollegen meist schlichten Gemüts in diesem  Hohen Hause noch zu Beifallsstürmen bei Allgemeinplätzen und  Jubelverständigung gereichen, wäre sie dort, wo Profis des Stadtumbaus  und der konkreten Gestaltung der Stadtumbauprozesse vor Ort zugegen sein  werden, eher eine peinliche Nummer.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
Mangel  Nummer zwei grenzt ja schon an ein Husarenstück. Da leistet sich der  Freistaat auch für nicht unbedingt wenig Geld eine Förderbank, die die  Städtebauförderung für die Kommunen und die Wohnungswirtschaft in  Sachsen abwickelt. Aber genau diese Förderbank, die Sächsische  Aufbaubank SAB findet nicht mit einer Silbe Erwähnung in der  Fachregierungserklärung des Staatsministers. Ich habe schon gegrübelt,  weshalb das so sein könnte … Ein Schelm, wer arges dabei denkt. Und  heureka, nach einigem Überlegen bin ich drauf gekommen.
Bei  Erwähnung der SAB wäre der Minister auch am Wohnungsbaumonitorring 2011  der SAB nicht vorbei gekommen. Schließlich hat die SAB sehr fundiert  die soziodemografische Entwicklung in Sachsen unter die Lupe genommen  und die Folgen für den sächsischen Wohnungsmarkt ausgelotet. Nur, Herr  Staatsminister, im Wohnungsbaumonitorring der SAB stößt man auf eine  ganz andere, bittere und ernüchternde Bilanz. Sie gestatten?
In  der Stellungnahme der Staatsregierung auf den Antrag der LINKEN Drs.  5/3058 „Programm ‚Stadtumbau Ost‘ – Fortsetzung eines Erfolgsprogramms  im Freistaat Sachsen sichern!“ vom 18. April 2011 berichtet der  Innenminister vermutlich wahrheitsgemäß auf die Bitte darzustellen, ob  die Staatsregierung am Langfristziel aus dem Koalitionsvertrag 2004 zum  Rückbau von insgesamt 250.000 Wohnungen bis zum Jahr 2016 festhielte:
  „Die Staatsregierung hält aufgrund der Bevölkerungsentwicklung den  Rückbau von 250.000 Wohneinheiten für geboten. Die erforderlichen  Finanzhilfen für den Rückbau von Wohngebäuden werden durch den Freistaat  Sachsen bereitgestellt. Diese Finanzhilfen werden jedoch von den  Eigentümern derzeit nur beschränkt in Anspruch genommen.“
Die  SAB stellt im Monitorring fest, dass die zur Verfügung stehenden Mittel  nur für den Rückbau von 50.000 Wohnungen reichen und somit genau dieses  Ziel für den avisierten Horizont nicht mehr realisierbar ist. 
Bevor  Sie von der vor Jahresfrist bestätigten Zielzahl 250.000 Wohnungen zum  Rückbau abrücken, sollten Sie zunächst belastbar und nachvollziehbar  abrechnen, wie sich der Rückbau entwickelt hat und welches Ziel zur  Fortschreibung des Rückbauprozesses aufgrund der Bevölkerungsentwicklung  und der Nachfrageentwicklung bis 2020 oder 2025 gelten soll. Zudem wäre  nicht nur interessant, sondern für das Verständnis der weiteren  Entwicklung von Bedeutung zu erfahren, warum der Rückbau sich  verlangsamt hat, warum die Leistungsfähigkeit im Stadtumbauprozess  rückläufig ist, welche Wohnungsunternehmen den Stadtumbauprozess im  wesentlichen getragen haben und welche Schlussfolgerungen Sie aus den  hinter uns liegenden zehn Jahren Stadtumbau Ost in Sachsen für die  kommenden Jahre ziehen vor allem in Verquickung mit den von Ihnen  beschrieben künftigen Herausforderungen Klimawandel und demografischer  Wandel ziehen. Leider Fehlanzeige.
 
Sehr  geehrter Herr Staatsminister, statt sich einzugestehen, dass das  Langfristziel bis 2015 oder 2016 nicht erreichbar ist, hört sich die  Botschaft der 150.000 Wohnungen als Rückbaupotenzial eben gleich viel  freundlicher aus …
Offenbar  hat diese Staatsregierung ein unüberbrückbar schlechtes Verhältnis zu  solchen großen Zielzahlen. Der eine, der Chef hat große Schwierigkeiten,  die Zielzahl 70.000 sachgerecht zu unterfüttern. Und der andere, der  Innenminister kommt mit der Revision seiner Zielzahl gar nicht erst zu  Rande. Welche dieser großen Zahlen darf es denn nun sein, Herr Minister?  Aber bitte, nicht etwa wünschen! Der Leerstand ist da, wo er real ist,  sehr sichtbar. Er lässt sich also nicht mit einem flotten Zauberspruch  hinfort hexen, sondern nur durch Ehrlichkeit und klare Analyse erfassen  und mit tatsächlich brauchbaren Konzepten und Förderprogrammen aus der  Welt schaffen.
Jetzt lassen Sie sich von mir kurz entführen: Machen Sie doch mal die Augen zu …
Offen  gestanden, der Gebrauch des Unlandschen Abakus will ja auch wirklich  gelernt sein und übt sich gar keinesfalls in der ministeriellen  Probierstube. Während Meister Unland schier geräuschlos es vermag, so  allerlei Überraschungseier für die vorwahl- oder wahljährlichen  Osterbeglückungen der Gefolgschaft in manch kleinerer oder größerer  Mulde des undurchdringlichen Haushaltsdickicht zu verstecken, kommt der  Innenminister beim Versuch, seine Zielzahl von 250.000 abgerissenen  Leerstandswohnungen in Sachsen mittels dieses Abakus‘ verschwinden zu  lassen oder vergessen zu machen, ins Straucheln und klemmt sich gar  schmerzlich die Finger dabei. 
Autsch! Und Augen wieder auf!
Sehr geehrter Herr Staatsminister,
lassen  Sie sich von mir in mitfühlender Solidarität ob der eingeklemmten  Finger trösten und Ihnen einen Rat mit auf den Weg zur nächsten  Rechenübungsstunde geben: Glauben Sie mir, wir, die LINKE, haben  durchaus Erfahrungen mit historischen Irrtümern. Sie einzugestehen fällt  zunächst schwer, danach aber fühlen Sie sich wesentlich besser.
Nachdem  nun also die erste Leerstandswelle schon nicht beseitigt wurde, droht  bereits die zweite. Auch allein diese Feststellung findet in Ihrer  Fachregierungserklärung nicht statt. Aber sie ist real. Und sie wirkt  sich ebenso auf die Anforderungen bei der weiteren Ausgestaltung des  Stadtumbaus Ost direkt aus. Und mit unserem Entschließungsantrag wollen  wir Ihnen sehr geehrter Herr Staatsminister, auch behilflich sein, diese  Lücke der Erkenntnis zu schließen und gleich den Schritt in die Zukunft  dafür gehen. Denn Sachsen soll für die schrumpfenden Regionen eigene  und geeignete Programme entwickeln, um vor allem dieser zweiten  Leerstandswelle erfolgreich begegnen zu können.
Mangel Nummer drei:
Sie  stellen doch allen Ernstes in der Regierungserklärung fest: &quot;Eins  vorweg: Bei den Verhandlungen mit dem Bund ist an mehreren Stellen alles  noch im Fluss.&quot; Was zum Henker soll denn der geneigte Zuhörer damit  anfangen? Sie selbst haben am 20. Februar die Verwaltungsvereinbarung  für die Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung unterschrieben, mit  der Unterschrift des rheinland-pfälzischen Amtskollegen am 4.April ist  sie in Kraft. In Ihrer Erklärung heute vor dem Hohen Hause findet diese  Verwaltungsvereinbarung für 2012 erst gar nicht statt. Für 2012 ist also  nichts mehr Fluss.
Ich hätte mir  also gewünscht, dass mein Fachminister in seiner Fachregierungserklärung  die Grundzüge dieser Verwaltungsvereinbarung und der Programmgestaltung  vorstellt, erläutert und die Anforderungen für Sachsen formuliert.
<p style="text-autospace:none">Herr Staatsminister, Sie sagen weiter: &quot;Insbesondere das Kürzen von Förderungen, nur um kurz danach wieder halbherzig zu erhöhen, ist für uns alle sehr unbefriedigend.</p>
<p style="text-autospace:none">Wir  erwarten darüber hinaus, dass der Bund seine verschiedenen Programme  qualitativ weiterentwickelt. Außerdem brauchen wir verlässliche Aussagen  zur Laufzeit einzelner Programme – darauf sind unsere Städte und  Gemeinden angewiesen.&quot; Richtig, da haben Sie vollkommen recht. Mit  unserem Entschließungsantrag wollen wir Ihnen da die Unterstützung des  gesamten Hauses angedeihen lassen und haben genau diesen Anspruch auf  längerfristige Budgetvereinbarungen formuliert. Denn das Grundproblem  für eine dauerhaft planungssichere Städtebauförderung liegt tatsächlich  in der jährlichen Laufzeit der Vereinbarungen.</p>
In  diesem Sinne soll also der Entschließungsantrag Ihnen beim Schreiben  Ihres alljährlichen Juni-Briefes an den Bundesminister in Vorbereitung  der kommenden Bundeshaushaltsrunde helfen, den nötigen Nachdruck  gegenüber dem Bund vermitteln zu können. Lassen Sie uns da also  tatsächlich zusammen arbeiten!
Und wenn wir schon bei den Städtebauförderprogrammen sind, kommen wir zu Mangel Nummer vier.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
der  Staatsminister sprach heute sehr oft von nachhaltiger Stadtentwicklung,  städtebaulicher Nachhaltigkeit in verschiedenen Anordnungen der Worte.  Dabei bezog er sich ausschließlich auf die Gestaltung der Auswirkungen  des demografischen Wandels, also Infrastrukturrückbau, und die  Anforderungen aus dem Klimawandel, also energetisch Sanierung und  kompakte Stadt als Stadt der kurzen Wege.
Völlig  unterbelichtet, also eine schlichte Leerstelle bildet die Frage der  sozialen Dimension der Nachhaltigkeitsstrategie bei der Bewältigung des  Klimawandels und des demografischen Wandels. Öffnen wir also unser  Blickfeld ein wenig, um zu verstehen, was wirklich erforderlich ist.
  Es ist Tatsache und von allen Seiten unbestritten, dass wir es künftig  mit zunehmender Altersarmut und mit einer stetig wachsenden Zahl  einkommensschwächerer und älterer Haushalte zu tun haben. Einerseits  haben vor allem die nach 1990 gebrochenen Erwerbsbiografien zu  geringeren Rentenhöhen geführt und andererseits sind Generationen von  Geringverdienern, Aufstockern und Vollverdiener mit kleinsten Einkommen  regelrecht in Fragen der Rentenvorsorge auf das Abstellgleis geraten und  sind schon jetzt einkommensschwächere Haushalte und werden dies künftig  bis hin zur Altersarmut sein. Das hat massivste Auswirkungen auf die  Leistungsfähigkeit als Mieterinnen und Mieter. Und damit kommen wir zu  erheblichen Problemen bei der energetischen Sanierung und der Schaffung  weitgehender Barrierefreiheit für die älter werdende Wohnbevölkerung.
Denn  vor dem Hintergrund dieser eben beschriebenen sozioökonomischen  Zusammenhänge steht die Finanzierung der energetischen Sanierung und der  Schaffung weitgehender Barrierefreiheit über die Mietumlage tatsächlich  in Zweifel, begründet in Zweifel. Hier ist also staatliches Handeln  erforderlich. Energetische Sanierung und die Festlegung energetischer  Sanierungsstandards ist nicht Mietersache, vielmehr ist dies eine  gesamtstaatliche Vorgabe. Auch die Schaffung von Wohnraum, der es  ermöglicht weite Phasen des Alters in den eigenen vier Wänden zu  verbringen, ist nicht mieterseitig zu stemmen. Diese Aufgaben können als  gesamtgesellschaftliche Herausforderungen auch nur  gesamtgesellschaftlich bzw. gesamtstaatlich bewältigt werden.  Mieterseits ist weitgehend, zumindest da, wo es um Rentnerinnen und  Rentner, Hartz-IV-Betroffene, Geringverdiener, Aufstocker,  einkommensschwächere Familien geht, das Ende der Fahnenstange bei der  Gestaltung der Nettokaltmiete erreicht. Die Wohnungsunternehmen können,  da sie die Mieterinnen und Mieter auch nicht verlieren wollen, diese  neue Sanierungs- und Modernisierungsqualität nicht auf die Mieten  umlegen. Zugleich werden wohl mit den sächsischen Vorstellungen zur  SGB-II-Ausführung – Frau&nbsp; Ministerin Clauß, nicht dass Sie sich jetzt  langweilen, wo ist eigentlich der von Ihnen versprochene Gesetzentwurf  geblieben; versprochen war er ja schon Anfang dieses Jahres mit einer  ungebührlichen Antwort auf einen entsprechenden Antrag meiner Fraktion –  hinsichtlich der Kosten der Unterkunft die Kommunen zur Pauschalierung  ermächtigt werden, was die Gestaltung der KdU nach Kassenlage  wahrscheinlich macht und dennoch keine Regelungen zur Angemessenheit und  zu den einfachen Standards energetischer Sanierung beinhaltet. Damit  werden große Personengruppen von gutem Wohnraum ausgeschlossen werden.
Ich  hätte mir also durchaus gewünscht, dass mein Fachminister hier und  heute erklärt, wie denn seine Vorstellungen von einer  Altschuldenhilfe-Anschlussregelung bzw. einer sinnvollen, die eben  beschriebenen Zusammenhänge berücksichtigenden Investitionsförderung  künftig aussehen soll bzw. wie der Freistaat, also diese Staatsregierung  Einfluss nehmen will, um eine so geartete Regelung mit dem Bund  vereinbaren zu können.
Eine  solche Anschlussregelung zur Altschuldenhilfe kann sich doch nicht  wirklich nur in einem Vorrang bei Förderanträgen erschöpfen. Es muss  doch grundsätzlich Übereinstimmung bestehen, dass am Stadtumbau  Beteiligte, die sich freiwillig durch zeitnahe Maßnahmen des Rückbaus  und der Aufwertung in den Stadtentwicklungsprozess integrieren, gerade  in Folge des Abrisses besonderen zusätzlichen wirtschaftlichen  Belastungen ausgesetzt sind, die die Investitionsfähigkeit der  Unternehmen einschränken. Insoweit sollten, so unsere Vorstellungen, im  Rahmen einer zu entwickelnden zukünftigen Investitionsförderung in  diesem Fall die mit dem Rückbau entstandenen finanziellen bzw.  wirtschaftlichen Nachteile angemessen durch zusätzliche Förderanteile  ausgeglichen werden.
Auch hierzu haben wir mit unserem Entschließungsantrag unsere Vorstellungen formuliert.
Die von Ihnen beschriebene Förderstrategie des Freistaates ist der eigentliche Mangel Nummer fünf.
Nach  dem Jammern über die zurückgehenden Zuweisungen des Bundes und der  Solidarpaktmittel sowie die zurückgehende Unterstützung durch Bund und  EU kommt im Wesentlichen nichts mehr. Wieviel eigenes Geld will Sachsen  denn einsetzen, also Geld, das nicht von der EU oder dem Bund kommt?  Warum haben die Länder denn die Wohnraumförderung in die eigene Regie  haben wollen, wenn außer den Kompensationsmitteln des Bundes de facto  kein Cent eigenen Geldes dafür bereitgestellt wird?
<p style="text-autospace:none">Da  sagt der Minister doch tatsächlich &quot;Bei der Wohnraumförderung ist es  unbedingt erforderlich, dass auch für die Jahre 2014 bis 2019 weiterhin  Kompensationsmittel zur Verfügung gestellt werden. Diese Mittel bilden  die wichtigste Fördergrundlage.&quot;</p>
<p style="text-autospace:none">Wäre es nicht ehrlicher zu sagen, die Kompensationsmittel sind die einzige Fördergrundlage? </p>
<p style="text-autospace:none">Kommen wir zu Mangel Nummer sechs.</p>
<p style="text-autospace:none">Ministerpräsident  Tillich lässt sich am 24. April von dpa folgendermaßen zur Frage der  Altschulden-Anschlussregelung zitieren: &quot;Wir brauchen eine  Anschlusslösung, um den bisher erfolgreichen Stadtumbauprozess  fortzuführen.&quot; Und weiter: &quot;Eine künftige Regelung könne beispielsweise  so aussehen, dass Stadtzentren und Altbaugegenden gestärkt würden,  während sich der Abriss – sofern möglich – auf die Stadtränder  beschränke.&quot;</p>
<p style="text-autospace:none">Und der Innenminister erklärt heute: &quot;Das  Leitbild der kompakten Stadt ist dafür das geeignete Instrument. Es  sieht vor, die Innenstädte als Zentren für Wohnen, Handel, Gewerbe,  Infrastruktur und Daseinsfürsorge zu stärken. Die Innenstadtentwicklung  hat Vorrang. Leerstände müssen vorrangig am Stadtrand zurückgebaut  werden. Nur so verhindern wir, dass unsere Städte auseinanderfallen.&quot;</p>
<p style="text-autospace:none">Meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p style="text-autospace:none">von  welchem Abriss sprechen wir da? Geht es um den Rückbau von außen nach  innen, von der Peripherie zu den Kernen hin? Das mag gut klingen, ist  aber sehr ambivalent.</p>
<p style="text-autospace:none">Herr  Staatsminister, Sie selbst wohnen am Rande der Stadt Pirna, im eigenen  Haus. Habe ich Sie nun so zu verstehen, dass Sie in naher Zukunft in  Pirnas Innenstadt ziehen und Ihr Haus für den Rückbau nicht benötigten  Wohnraums zur Verfügung stellen? Ich finde das vorbildhaft und  tatsächlich uneigennützig.</p>
<p style="text-autospace:none">Über  welchen Abriss sprechen wir hier? Leerstände am Stadtrand, das ist  mittlerweile ein eher seltenes Phänomen geworden. Schließlich haben vor  allem die Kommunalen Wohnungsgesellschaften und die  Wohnungsgenossenschaften zu 85 Prozent den bisherigen Rückbau getragen,  und das eben zu großen Teilen am Stadtrand, aber auch in anderen  Quartieren. Wenn Sie also von außen nach innen gehen wollen, dann meinen  Sie die Großwohnsiedlungen. Für die ideologisch Gestählten unter Ihnen,  meine Damen und Herren, gemeint ist die &quot;Platte&quot;.</p>
<p style="text-autospace:none">Wenn  Sie also langfristig an den Bestand der Großwohnsiedlungen heran  wollen, um die Innenstädte aufzuwerten und zu stärken, dann sollten Sie  dies auch so sagen. Dazu empfehle ich das Whitepaper aus dem  Helmholtzzentrum Leipzig von Frau Prof. Kabisch und ihrem Team. Darin  werden ganz andere Entwicklungsperspektiven beschrieben, als Sie sie zu  kennen scheinen.</p>
<p style="text-autospace:none">Da  die Eigentümerstruktur der Großwohnsiedlungen nun einmal im  Wesentlichen von den Genossenschaften und den Kommunalen  Wohnungsgesellschaften geprägt ist, wollen Sie also kommunales und  genossenschaftliches Eigentum zugunsten meist privaten Wohneigentums in  den Innenstädten vernichten lassen. Auch das gehört zur Wahrheit dazu,  sehr geehrter Herr Staatsminister.</p>
<p style="text-autospace:none">Ich  kann Ihnen an dieser Stelle nur empfehlen, genau diese frohe Botschaft  doch im Rahmen eines ministeriellen Grußworts am 23. Mai anlässlich des  1. Mitteldeutschen Genossenschaftskongresses den versammelten Vertretern  der Wohnungsgenossenschaften und allgemein der Genossenschaften auch so  zu vermitteln. Ich gehe davon aus, dass Ihnen großer Jubel und  uneingeschränkte Freude der Anwesenden entgegenschlagen werden.</p>
<p style="text-autospace:none">Was  bleibt also von einer mangelhaften Fachregierungserklärung, die sich  freundlich fließend um die wichtigen Herausforderungen der kommenden  Zeit mehr oder weniger galant herum drückte?</p>
<p style="text-autospace:none">Herr Staatsminister, kennen Sie den Unterschied zwischen Ihrer Fachregierungserklärung und dem Wohnungsbaumonitorring der SAB?</p>
<p style="text-autospace:none">SAB,  das steht in diesem Falle für &quot;solide, anspruchsvoll und belastbar&quot;.  Das kann man von Ihrer Fachregierungserklärung leider nicht sagen.</p>
<p style="text-autospace:none">&nbsp;</p>
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Sachsen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 16:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Morlok hängt mit Landesverkehrsplan Landbevölkerung vom Fernverkehr ab - Mobilitätsrückbau als Programm  </title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=561&#38;cHash=a4c39332558b69f151d204a4128b4363</link>
			<description>Enrico Stange, Sprecher für Landesentwicklung und Infrastruktur der Fraktion DIE LINKE,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>Enrico Stange, Sprecher für Landesentwicklung und Infrastruktur der Fraktion DIE&nbsp;LINKE, erklärt zum heute vorgelegten Landesverkehrsplan:</b>
Es wurde auch Zeit! Minister Morlok hat endlich die Karten aufgedeckt. Erst jetzt&nbsp;ist überprüfbar, ob und inwieweit die Vorgaben des Landesverkehrsplans mit dem&nbsp;Grundanliegen der Daseinsvorsorgesicherung aus dem Landesentwicklungsplan&nbsp;übereinstimmen. Diese Widersprüche müssen zur Anhörung des Landesverkehrsplans im&nbsp;Sächsischen Landtag am 26. Juni ins Zentrum der Betrachtung gerückt werden.&nbsp;</div>
<div>Ich erwarte, dass die Kommunale Familie gegen diesen visionslosen Verkehrsplan Sturm&nbsp;läuft. Denn insbesondere die im ländlichen und peripheren Raum lebende ältere&nbsp;Bevölkerung wird nicht nur bewusst vom Fernverkehr abgehängt. Ihre Chance auf eine&nbsp;gute und sinnvolle Fahrt ins nächste Mittel- und Oberzentrum wird politisch&nbsp;torpediert. Die sogenannte nachfrageorientierte Angebotspolitik, die Morlok nun den&nbsp;ÖPNV-Aufgabenträgern abverlangt, setzt die fatale Abwärtsspirale aus&nbsp;Fahrgästerückgang und Angebotsausdünnung dauerhaft in Gang. Damit verabschiedet sich&nbsp;Sachsens Autominister Morlok vorsätzlich vom Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)&nbsp;als Teil der Daseinsvorsorge. Und das bei einer immer älter werdenden Bevölkerung -&nbsp;ein böser Witz!&nbsp;</div>
<div>Minister Morlok kneift auch vor anderen verkehrspolitischen Herausforderungen. Im&nbsp;Wissen um den in wenigen Tagen in Betrieb gehenden Großflughafen Berlin-Brandenburg&nbsp;International und seine Attraktivität als internationales Passagierflug-Drehkreuz&nbsp;fabuliert Morlok trotz erheblicher Verluste des Airports Leipzig von einem&nbsp;Passagieraufwuchs bis 2030 auf 8 Mio. Fluggäste in Leipzig und Dresden. Damit wird&nbsp;offenbar, dass es höchste Zeit ist, das Luftverkehrskonzept Mitteldeutschland&nbsp;umgehend zu überarbeiten und den Realitäten anzupassen. Schließlich gehen trotz&nbsp;Frachtbooms in Leipzig noch immer jährlich knapp 60 Mio. Euro (2010) zu Lasten der&nbsp;öffentlichen Kassen. Damit wird neben den gebeutelten Nerven der Lärmbelästigten in&nbsp;seiner nächsten Umgebung auch die Staatskasse vom FDP-Minister und seinen&nbsp;hochfliegenden Frachtdrehkreuz-Träumen massiv strapaziert.</div>
<div>Der Landesverkehrsplan ist visionslos und programmatischer Mobilitätsrückbau durch&nbsp;Sachsens Staatsregierung.</div>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Sachsen</category>
			<category>Verkehrspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 11:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das 500-Millionen-Ding</title>
			<link>http://www.neues-deutschland.de/artikel/226094.das-500-millionen-ding.html</link>
			<description>Linkspolitiker haben eine Genossenschaft für verkaufsbedrohte Treuhand-Mieter gegründet. Nun sind...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Bau- und Wohnungsbaupolitik</category>
			<category>Im Wahlkreis</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein tolles Fest für Jung und Alt - DIE LINKE zur Bornaer Maiveranstaltung</title>
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			<description>&quot;Der 1. Mai auf dem Bornaer Markt war für alle Beteiligten ein voller Erfolg&quot;, resümiert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>&quot;Der 1. Mai auf dem Bornaer Markt war für alle Beteiligten ein voller Erfolg&quot;, resümiert Enrico Stange, LINKEN-Landtagsabgeordneter in Borna, &quot;besonders für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Region.&quot;</b><br /><br />Auf Einladung der Gewerkschaft ver.di beteiligten sich viele Parteien an der Veranstaltung, was mittlerweile zu einer guten Tradition geworden ist. Grußworte und Redebeiträge hoben das politische Anliegen dieses Tages in den Vordergrund. In diesem Jahr sprach der Wurzener Landtagsabgeordnete Miro Jennerjahn (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) zur Bedeutung des Maifeiertags und dem aktuellen IST-Stand der sächsischen Landespolitik. Das Rotationsverfahren sieht im Folgejahr einen Redebeitrag eines LINKEN-Politikers vor. <br /><br />&quot;Darauf freuen wir uns sehr&quot;, so René Jalaß, Pressesprecher des Kreisverbands der westsächsischen LINKEN, &quot;doch der Tag war nicht nur von langen Reden geprägt. Die kulturelle Umrahmung, z.B. durch die tollen Darbietungen der Bornaer Tanzelfen oder der Leipziger Band 'Frontline' konnten in diesem Jahr nur noch durch das tolle Wetter übertroffen werden.&quot;<br /><br />Über regen Zuspruch freuten sich die LINKEN auch an ihrem Infostand. Neben nützlichen Werbemitteln, wie Beuteln, Feuerzeugen oder Mainelken wurden viele Gespräche geführt und etliches Informationsmaterial verteilt. Jalaß weiter:<br /><br />&quot;Wir wurden in diesem Jahr förmlich ausgenommen, wie die Weihnachtsgänse. Darüber freue ich mich am meisten, denn es zeigt, dass die Menschen mit der linken Politik der Stadt, im Kreis und im Land immer zufriedener sind. Links wirkt!&quot;<br /><br />Jalaß spart auch nicht an Kritik an der politischen Konkurrenz: &quot;Wie schon im letzten Jahr. packte die CDU kurz nach ihrem Redebeitrag den eigenen Stand wieder ein. Im Sinne der Vielfalt ist das natürlich bedauerlich. Wenn es jedoch für die Kollegen Christdemokraten mehr Muss denn Lust ist, sich den Bürgern auch offen und kommunikativ zu präsentieren, ist das zumindest überdenkenswert. Wir werden auch im nächsten Jahr bis zum Ende dabei sein, unsere Inhalte präsentieren und selbstverständlich auch wieder Fassbrause im Angebot haben.&quot;<br /><br />Stange pflichtet dem bei: &quot;Das Anliegen des Tages ist zu wichtig, als dass es nur zu einer Stippvisite kommen darf. Der 1. Mai ist der Aktionstag für die Rechte der Arbeitnehmer, für ein solidarisches Miteinander und für die Unterstützung der Schwächeren. Und anders als jüngst Herr von Breitenbuch (CDU) postulierte, steht der Absenkung der Arbeitslosenquote kein adäquater Aufwuchs an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in Sachsen und im Landkreis entgegen. Daraus ergibt sich ein Abwanderungs- bzw. Altersabgangssaldo. In Summe konnte der Rückgang der Arbeitslosigkeit nicht in ebenso viel gute Arbeitsplätze umgesetzt werden. Und es ist auch kein Verdienst der schlampigen Regierungsarbeit, sondern erwartbares Ergebnis der demografischen Entwicklung, wenn eine Verringerung an Arbeitsuchenden eintritt, von Niedriglöhnen und Aufstockern ganz zu schweigen. Hier hilft lediglich die Demografie der Statistik. Aber an dieser ehrlichen Erkenntnis mangelt es der CDU im Land und in der Region - vielleicht auch ein Grund für das kümmerliche Engagement zum 1. Mai&quot;]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
			<category>Soziales</category>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Im Wahlkreis</category>
			<category>Sachsen</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Bevölkerung hat Brisanz des Landesentwicklungsplans erkannt – jetzt müssen seine Fehler korrigiert werden</title>
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			<description>Der Sprecher für Landesentwicklung und Infrastrukturpolitik der Fraktion DIE LINKE, Enrico Stange,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Der Sprecher für Landesentwicklung und Infrastrukturpolitik der Fraktion DIE LINKE, Enrico Stange, erklärt zum heutigen Pressegespräch des sächsischen Innenministers Markus Ulbig (CDU) zum Thema Landesentwicklungsplan:</b><br /><br />Die deutlich erhöhte Beteiligung aus der Bevölkerung – etwa doppelt so viele Stellungnahmen im Vergleich zum Planentwurf von 2003 - ist als wichtiges Signal zu werten, dass die Bürgerinnen und Bürger die potenzielle Tragweite des Planes erkannt haben.
Dennoch ist vom „in Papier gegossenen räumlichen Gestaltungswillen der Staatsregierung“ – so Ulbig auf einer der vier Regionalveranstaltungen – nur wenig zu spüren. Zu oft bleibt der LEP-Entwurf zu vage, zu oft fehlen entscheidende Definitionen – ab wann bspw. eine Entfernung „zumutbar“ ist. Die Kritik aus der Bevölkerung insbesondere an schwerer Erreichbarkeit von Schulstandorten und daran, dass der ländliche Raum mehr und mehr abgehängt wird, ist unmissverständlich.<br /><br />Aufgrund dessen bleibt die Hoffnung, dass diese Fehler in der – hoffentlich stattfindenden - zweiten Runde ausgeräumt werden, eine Garantie gibt es dafür allerdings nicht.<br /><br />Im Landtag findet am 24. Mai eine öffentliche Anhörung zum derzeitigen Planentwurf statt. Anschließend verfasst der Landtag dazu eine eigene Stellungnahme.]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 15:09:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Sachsen-Franken-Magistrale Opfer der Profitorientierung der Bahn – auch Fernverkehr gehört zur Daseinsvorsorge</title>
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			<description>Zum Umgang von Bahnchef Grube mit der Sachsen-Franken-Magistrale erklärt der Sprecher für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum Umgang von Bahnchef Grube mit der Sachsen-Franken-Magistrale erklärt der Sprecher für Landesentwicklung und Infrastruktur der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Enrico Stange:

Die  Ursache für den Rückzug der Bahn von der Sachsen-Franken-Magistrale ist  mehr als das windelweiche Verhandeln der Sächsischen Staatsregierung.  Bei dem Rückzug der Deutschen Bahn vom eigenwirtschaftlichen  Interregio-Verkehr als Fernverkehrsersatz auf der  Sachsen-Franken-Magistrale muss ein ganzes Bündel von Ursachen und  Folgen sowie Konsequenzen betrachtet werden.
Die  Konstruktion der Eigenwirtschaftlichkeit führt dauerhaft zur Ausdünnung  von Fernverkehr sowie eigenwirtschaftlichem Nahverkehr (wie auf der  Sachsen-Franken-Magistrale), weil der Bahnkonzern ausschließlich auf  Profit ausgerichtet ist und in Sachsen von Zeit zu Zeit auch die nötige  Zahl von Fahrgästen fehlt. Am Ende müssen die sächsischen Aufgabenträger  für den Schienenpersonennahverkehr den wegfallenden Fernverkehr  ersetzen und Nahverkehrsprodukte bestellen. Wegen der Neigetechnik  wieder bei der Deutschen Bahn. Denn ausschließlich die kann die auf der  Magistrale erforderliche bzw. geforderte Neigetechnik fahren, andere  Anbieter verfügen nicht darüber. Und der ersetzende Nahverkehr muss  bestellt und von den Ländern bzw. Verkehrsverbünden bezahlt werden.
Zudem  sollten wir in Sachsen endlich über Sinn und Unsinn von manchmal  funktionierender und manchmal nicht funktionierender Neigetechnik  nachdenken. Sie schließt andere Wettbewerber regelrecht aus den  Ausschreibungsverfahren und somit vom Wettbewerb aus.
Andererseits  sollte ernsthaft die Ausrichtung auf den Profit der Deutschen Bahn über  den eigenwirtschaftlichen Fernverkehr auf den Prüfstand gestellt  werden. Auch Fernverkehr ist Daseinsvorsorge und muss endlich dem  Profitdrang entzogen werden. Nur so kann auch auf bislang rein  betriebswirtschaftlich betrachteten Strecken sinnvoll Fernverkehr  gestaltet werden. Hier ist in der Tat das Primat der Politik gefordert.]]></content:encoded>
			<category>Sachsen</category>
			<category>Verkehrspolitik</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 09:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Ich werde Genossenschafter bei „Fairwohnen“ – Konsequenz auch aus negativen Erfahrungen mit Woba-Verkauf    </title>
			<link>http://www.enrico-stange.de/index.php?id=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=552&#38;cHash=5094b534741f294d65c5236a0dfafd60</link>
			<description>Er tritt der Genossenschaft  „Fairwohnen“ bei, die die 11.500 Wohnungen der ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Er tritt der <link http://www.tagesspiegel.de/berlin/gysi-stellt-neue-genossenschaft-vor-linke-will-tlg-wohnen-kaufen-/6516328.html>Genossenschaft  „Fairwohnen“ bei, die die 11.500 Wohnungen der  Treuhandliegenschaftsgesellschaft (TLG) erwerben und damit vorm Verkauf  an eine „Heuschrecke“ bewahren will</link>. </b><b>Enrico Stange, Sprecher für Landesentwicklung und Infrastruktur der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag. Der Wohnungspolitik-Experte seiner Fraktion erklärt dazu:</b>
Die  sächsischen Wohnungsgenossenschaften machen es vor: Wohnen muss für  Mieterinnen und Mieter bezahlbar sein, und die Wohnbedingungen sollen  dabei dennoch einen guten Standard ermöglichen. Schließlich ist Wohnen  nicht nur Daseinsvorsorge, sondern ein Menschenrecht. Deshalb ist es ein  richtiger Schritt, die durch den Bundesfinanzminister zur Veräußerung  vorgesehenen Wohnungen aus dem TLG-Wohnen-GmbH-Bestand in eine  genossenschaftliche Eigentumsstruktur zu überführen. 
Denn  genossenschaftlich organisierte Wohnungsbestände können dauerhaft dem  reinen Profitinteresse von oftmals international aufgestellten  Finanzinvestoren entzogen werden. Insbesondere in Sachsen ist das wegen  der negativen Erfahrungen mit dem Vorgehen des Finanzinvestors Gagfah  nach dem Erwerb des kompletten Wohnungsbestandes der Dresdner Woba  geboten. Nicht nur die dauerhaften Verstöße gegen die mit der Stadt  Dresden vereinbarte Sozialcharta, sondern auch die fehlenden  Investitionen in den Bestand, die einen Substanzverzehr der Wohnungen  und mithin ein Absinken der Wohnqualität der Mieterinnen und Mieter zur  Folge haben, zeigen, dass es allemal zu Gunsten der Mieterinnen und  Mieter und der städtebaulichen Entwicklung besser ist, das  genossenschaftliche Modell zu stärken und Wohnungen nicht der  Spekulation zu überlassen.
In  der Hoffnung, dass damit auch die in Dresden zum TLG-Bestand zählenden  2.300 Wohnungen sowie im Raum Leipzig-Halle 1.900 Wohnungen künftig  nicht einer solchen Verschleißentwicklung anheimfallen, sondern in  Genossenschaftsform für bezahlbare Mieten und einen guten Wohnstandard  überführt werden, trete ich selbst der Genossenschaft „Fairwohnen“ bei  und empfehle dies auch anderen.]]></content:encoded>
			<category>Bau- und Wohnungsbaupolitik</category>
			<category>Stadtentwicklung</category>
			<category>Sachsen</category>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 14:06:00 +0200</pubDate>
			
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